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Du wirst Papa!

Der Schwangerschaftstest war eindeutig – du wirst Papa. Ist es überhaupt möglich, sich darauf vorzubereiten? Hier sind einige Tipps, wie du deiner Partnerin bei der Geburt und beim Stillen helfen kannst.

BABYBJÖRN Magazin – Du wirst Papa und bald an der Geburt deines Kindes beteiligt sein. So kannst du dich darauf vorbereiten.
Je mehr Zeit du mit deinem Kind verbringst, desto sicherer wirst du in deiner Vaterrolle.
Foto: Johnér

Geburt

Die Geburt seines Babys mitzuerleben, ist ein großer – ein sehr großer – Augenblick im Leben. So kannst du als werdender Vater deiner Partnerin zur Seite stehen.

  1. Informiere dich. Gehe zu einem Geburtsvorbereitungskurs oder frage Leute, die schon eine Geburt erlebt haben. Und kläre ab, was deine Partnerin von dir während der Geburt erwartet. Wer Bescheid weiß, kann sich besser einbringen.
    Lies diese spannende Geburtsgeschichte!
  2. Manche wenden sich an eine Doula, die sich auch um die Väter kümmert, damit sie gut vorbereitet an der Geburt beteiligt sind.
  3. Mache eine Generalprobe! Informiere dich über den Weg zum Krankenhaus (und nicht nur bis zum Haupteingang, sondern bis zur Geburtsstation). Frage im Krankenhaus nach, was deine Beteiligung und Anwesenheit auch bei einem eventuellen Kaiserschnitt angeht.

Nicht verpassen! 5 wichtige Tipps eines Experten für alle werdenden Väter 

Stillen kannst du zwar nicht. Aber es gibt viel, was du stattdessen tun kannst.

Stillen

Beim Stillen könnt ihr euch beide einbringen. Es ist ein schönes Zeichen, dass ihr auf eure Beziehung zueinander und zu eurem Baby setzt – und es erhöht die Chance, dass es beim Stillen keine Probleme gibt! Hier kommen 3 goldene Tipps für Väter beim Stillen.

  1. Sei eine Stütze.Das Stillen kann sehr an den Kräften zehren. Warum holst du nicht ein Glas Wasser für deine Partnerin, während sie stillt, und übernimmst im Haushalt mehr Verantwortung als normal? Davon profitiert das Stillen – und eure Beziehung.
  2. Nutze alle Gelegenheiten, um einen nahen Kontakt mit deinem Baby aufzunehmen. Kuschele mit ihm, bade es, singe und lass dein Baby auf deiner Brust schlafen – das fördert die Bindung zwischen euch genauso wie das Stillen. Und versuche zu verstehen, was das Verhalten und das Schreien deines Kindes bedeutet.
  3. Stillen kannst du zwar nicht. Aber es gibt viel, was du stattdessen tun kannst. Dass das Baby nach dem Stillen Bäuerchen macht, könnte zu deiner Aufgabe werden. Und du kannst das Baby genauso lange im Arm halten, wie das Stillen gedauert hat.

Die falsche Annahme, dass diejenige, die stillt, automatisch über Kenntnisse verfügt, die sie zu einem besseren Elternteil macht.

Vier normale Gefühle

Es geht nicht darum, bei allem Experte zu sein. Vielleicht fühlst du dich unsicher beim Windelwechsel? Dann probiere es einfach aus. Wie tröste ich ein weinendes Kind? Probiere es einfach aus.

Je mehr Zeit du mit deinem Kind verbringst, desto sicherer wirst du in deiner Vaterrolle. Und dann fällt es dir auch leichter, dich mit all diesen schwierigen Gefühlen herumzuschlagen:

  • Die Unsicherheit darüber, ob man es schafft, eine genauso enge Beziehung zum Kind aufzubauen wie die stillende Mutter.
  • Das Gefühl, überflüssig oder der weniger wichtige Elternteil zu sein.
  • Die Bitterkeit, dass das Kind sich „zwischen euch gedrängt“ hat.
  • Die falsche Annahme, dass diejenige, die stillt, automatisch über Kenntnisse verfügt, die sie zu einem besseren Elternteil macht.

Quellen: Mats Berggren, Ausbilder von Vätergruppen, und das BabyCenter


Wenn du weitere Tipps für werdende Väter hast, die sich vom ersten Augenblick an für ihr Baby engagieren möchten, melde dich gern bei uns. Schreib uns eine E-Mail an magazine@babybjorn.com