Eine sympathische Art zu arbeiten

Lisen Elmberg ist Textildesignerin und arbeitet seit 19 Jahren bei BabyBjörn. Sie ist eine treibende Kraft bei der Produktentwicklung und am gesamten Prozess von der Idee bis zum fertigen Produkt beteiligt. Hier schildert sie, weshalb enge Beziehungen zu den Menschen, die in unseren Fabriken arbeiten, so wichtig sind und warum unser Sortiment so wenige Produkte umfasst.

Porträtaufnahme unserer Textildesignerin Lisen mit Maßband um den Hals | BABYBJÖRN
Unsere Textildesignerin Lisen steht in engem Kontakt zu unseren Näherinnen und Nähern auf der ganzen Welt.


Überproduktion – ein großes Problem

„Eine der großen Herausforderungen beim heutigen Konsum ist die Überproduktion von Dingen, die wir nicht brauchen. Ich möchte, dass wir in der Gesellschaft stärker darüber diskutieren, was wir herstellen – und warum. Wir bei BabyBjörn möchten den Konsum nicht dadurch antreiben, dass wir ‚Bedürfnisse erfinden‘, die es nicht gibt.“

Die Produkte müssen einen klaren Zweck, eine gute Funktion und eine lange Lebensdauer haben.“

„Die Produkte, die wir entwickeln, müssen immer einen klaren Zweck, eine gute Funktion und eine lange Lebensdauer haben. In der Praxis bedeutet das, dass wir nur rund 20 verschiedene Produkte verkaufen, darunter einige modernisierte Versionen von Produkten, die es bereits seit unserer Gründung 1961 gibt. Für mich ist die Kompromisslosigkeit von BabyBjörn unser wichtigster Beitrag zur Nachhaltigkeit und einer der Gründe, weshalb ich hier schon so lange arbeite.“

Enge Beziehungen sorgen für bessere Qualität

Ein Hauptgrund dafür, dass die Produkte von BabyBjörn so hohe Maßstäbe erfüllen, sind die langfristigen, engen Beziehungen mit den Fabriken, in denen die Produkte genäht werden. Heute nutzen wir vier Nähereien in China, Vietnam, der Türkei und der Ukraine. Die Zusammenarbeit reicht teilweise bis 2001 zurück. Lisen besucht am häufigsten die Fabrik in der Türkei, weil dort die meisten Testprodukte genäht werden.

Wir arbeiten bereits seit 18 Jahren zusammen.

„Für mich ist es wichtig, dass wir eine enge Beziehung zu den Herstellern unserer Produkte haben. Das bietet Vorteile in mehrfacher Hinsicht. Die Näherinnen bekommen ein besseres Verständnis dafür, was wir machen, und die Ergebnisse werden besser. Aber vor allem ist es eine sympathische Arbeitsweise. Wir sind seit 18 Jahren vor Ort und einige der Näherinnen, die unsere Produkte von Anfang an genäht haben, sind immer noch dort. Wir kennen uns daher gut und es ist immer ein sehr schönes Wiedersehen in den Wochen, wenn wir zusammenarbeiten. Für mich ist das eine sehr stimulierende Art zu arbeiten.“

Bild von unserer Textildesignerin Lisen und unserem japanischen Geschäftsführer Makoto | BABYBJÖRN
Lisen und andere Mitarbeiter besuchen mehrmals pro Jahr unsere Nähfabriken.


Direkter Kontakt mit den Näherinnen

„Geeignete Fabriken zu finden war indes nicht so einfach, und wir mussten viele Besuche machen, bis wir die richtigen fanden. Eine Anforderung von uns und ein ausschlaggebender Faktor bei der Lieferantenwahl war, dass wir direkten Kontakt mit den Näherinnen aufnehmen konnten. Jetzt besuchen wir unsere Nähereien mehrmals pro Jahr.“

Wir mussten viele Besuche machen, bis wir die richtigen Fabriken fanden.

„Ohne eine enge Zusammenarbeit mit den Fabriken könnten wir die Qualität, die wir heute haben, nicht aufrechterhalten. Dank dieser Nähe haben wir ganz andere Möglichkeiten, das Engagement des Personals zu wecken und einen Dialog zu führen. Wenn sie eine Babytrage testen sollen, verstehen sie auch, weshalb die Details und die Sicherheit so wichtig sind. Auf diese Weise können wir gemeinsam gute Endprodukte schaffen, auf die alle Beteiligten stolz sein können.“