Kinder und Sicherheit

Unsere Produktentwickler arbeiten während des gesamten Entwicklungsprozesses – sowohl bei der Entwicklung neuer, als auch bei der Weiterentwicklung vorhandener Produkte – eng mit Kinderärzten und medizinischen Fachleuten zusammen.

Säkra produkter

Zusammenarbeit mit medizinischen Fachleuten

Bei der Entwicklung von Produkten, die im Zusammenhang mit empfindlichen Neugeborenen und kleinen Kindern verwendet werden (so zum Beispiel unsere Babytragen), wenden wir uns an medizinische Fachleute wie Kinderorthopäden und Säuglingsärzte. So können wir sichergehen, dass die unterschiedlichen Sicherheitsaspekte eines Produktes von den Experten überprüft wurden. Dabei kann es beispielsweise darum gehen, ob das Design gut für die Hüften des Kindes ist, ob der Kopf des Neugeborenen ausreichend gestützt wird oder ob unsere Gebrauchsanweisungen verständlich und klar formuliert sind, um Missverständnisse zu vermeiden.

Hier stellen wir dir einige unserer Fachleute vor

Katie Hilton, Hebamme

Katie Hilton ist Hebamme und steht schon seit vielen Jahren Eltern in der ersten Zeit mit ihrem Kind zur Seite.
babybjorn-about-us-katie-hilton2 Trotz ihrer beruflichen Erfahrung war es ein überwältigendes Erlebnis für sie, selbst Kinder zu bekommen. Ihr Rat an junge Eltern? Tragt euer Kind viel mit euch.

Das schönste Gefühl

Es gibt wohl nichts im Leben, das an das Gefühl heranreicht, das eigene Neugeborene im Arm zu halten, während es friedlich und voller Geborgenheit an die eigene Brust gelehnt schläft. Während des ersten Lebensjahrs benötigen Babys viel Geborgenheit und Zuwendung von ihren Eltern – aber gleichzeitig muss der Alltag bewältigt werden. Wenn es darüber hinaus noch ältere Geschwister gibt, die ebenfalls Aufmerksamkeit beanspruchen, kann es noch schwieriger werden, alles in den Griff zu bekommen. Eine Babytrage ermöglicht es dir, Besorgungen und Verrichtungen zu erledigen und gleichzeitig das fantastische Gefühl zu genießen, dein Baby ganz nah bei dir zu haben.

Körperliche Nähe ist das Wichtigste

Die beiden wichtigsten Dinge, die du deinem Neugeborenen geben kannst, sind Nahrung und körperlicher Kontakt. Die Gewissheit, dass derjenige, der einen liebt und sich um einen kümmert, ganz in der Nähe ist, verschafft einem Baby ein wichtiges Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit.

Forscher haben beobachtet, dass Eltern und Kinder, die in engem Kontakt stehen, ihr Verhalten aufeinander ausrichten. Wenn das Kind unruhig wird, reagieren die Eltern unmittelbar mit beruhigenden Lauten und Bewegungen, und sie merken auch sofort, wenn ihr Kleines Hunger hat.

Nähe schafft Zutrauen

Dein Baby hört deine Stimme, erkennt deine Signale und fühlt sich in deiner Nähe sicher und geborgen. Diese Interaktion erfolgt ganz automatisch, wenn du dein Kind im Arm hältst. In der Babytrage getragen zu werden hilft dem Kind, sich sozial und emotional zu entwickeln. Gleichzeitig kannst du deinem Kind Geborgenheit und Nähe vermitteln, auch wenn du dich gerade um andere Dinge kümmern musst.

Ausgeglichenere Kinder

Kinder, die in einer Babytrage getragen werden, weinen in der Regel weniger. Das Getragenwerden erfüllt zum Teil auch das körperliche Bedürfnis des Kindes nach Bewegung. In der Gebärmutter gewöhnen sich Kinder daran, sich in einem begrenzten Raum zu befinden und den Herzschlag der Mutter zu hören. Die gleichmäßigen Bewegungen beim Getragenwerden wirken daher beruhigend.

Gelassenere Eltern

Ein Baby, das ruhig und zufrieden ist, bewirkt, dass auch die Eltern sich entspannter fühlen – und umgekehrt. Viele frischgebackene Eltern haben zudem das Gefühl, sich als Eltern sicherer zu fühlen, weil sie ihr Kind in der Babytrage getragen haben. Sie sind mit den Signalen ihres Kindes vertraut und können reagieren, ehe eine Situation aus dem Ruder läuft. Ein Baby, das ruhig und zufrieden ist, bewirkt, dass die Eltern sich entspannter und ihrer Rolle gewachsen fühlen.

Positive Auswirkung auf das Stillen

Mütter, die ihre Kinder in der Babytrage tragen, stellen oft auch positive Auswirkungen auf das Stillverhalten fest. Sie haben sich schnell mit den Hungersignalen ihres Kindes vertraut gemacht, stillen häufiger und finden das Stillen einfacher. Wahrscheinlich regt die Nähe des Kindes die Milchproduktion an.

Göran Kendorf, Kinderorthopäde und medizinischer Berater

Göran Kendorf prüft gemeinsam mit Sofia, Produktentwicklerin bei BabyBjörn, und der sechs Monate alten Naomi eine Schnalle. Seit über 25 Jahren ist er für Babys und Kleinkinder da.

„Kinder sind meine Leidenschaft!“, sagt er. „Ich liebe es, mit Kindern zu arbeiten, und bin immer wieder fasziniert von ihrer Stärke. Es ist einfach unmöglich, die Entwicklung eines Kindes zu verhindern.“

Göran Kendorf, barnortoped och medicinsk rådgivare

Immer einen Schritt voraus

Dr. Kendorf war an der Entwicklung der Babytrage One, des Reisebetts und der Babywippe beteiligt.

„Es geht darum, immer einen Schritt voraus zu sein und alle denkbaren Risiken vorherzusehen und zu minimieren. Bei den Babytragen dreht sich alles um Ergonomie und Komfort, für das Kind und für die Eltern.“

Der richtige Halt

„Es ist wichtig, dass Babys, und insbesondere Neugeborene, an Rücken, Nacken und Kopf ausreichend gestützt werden. Außerdem muss der Kopf hoch sitzen, damit das Baby frei atmen kann. Auch die Hüften müssen gut abgestützt sein, während das Kind gleichzeitig die Beine frei bewegen können muss.“

Die Entwicklungsarbeit – ein fortwährender Prozess

Die Arbeit an der Entwicklung von neuen und der Weiterentwicklung von existierenden Produkten geht ständig weiter. Dr. Kendorf berichtet, dass er prinzipiell das gesamte Produkt überprüft, auch wenn es sich um nur geringfügige Veränderungen wie etwa eine neue Schnalle handelt.

„Viele Eltern machen sich Sorgen, dass der Rücken in einer Babytrage nicht die richtige Stellung hat“, sagt er. Es ist natürlich äußerst wichtig, dass der Rücken in einer Babytrage gut abgestützt wird, so wie bei Naomi in diesem Modell.

Durchdachte Konstruktion

„Hier besteht keine Gefahr, dass die Genitalien geschädigt werden. Die Babytrage ist so sorgfältig konstruiert, dass das Gewicht über den gesamten Körper des Kindes verteilt wird. Das bedeutet, dass der größte Teil des Drucks auf den Gesäßmuskeln landet, wo er auch liegen soll. Für das Kind ist das ist bequem, und die Windel fungiert als zusätzliches weiches Polster.“

Keine Gefahr für die Hüftgelenke

„Außerdem kontrolliere ich immer, dass die Hüften sich in der Babytrage in einer guten Position befinden. Die Gefahr einer Hüftdysplasie oder Hüftgelenksluxation verschwindet von selbst, wenn das Kind einige Monate alt ist, sofern es keinen angeborenen Hüftschaden hat“, so Dr. Kendorf.

„Durch das Tragen des Kindes in einer Babytrage kann keine Hüftdysplasie verursacht werden. Wenn man das Kind auf richtige Weise in der Babytrage trägt, also in den ersten Monaten mit dem Gesicht zur Brust des Erwachsenen, braucht man sich keinerlei Sorgen zu machen.“

Kleine Sitzfläche – kein Grund zur Sorge

Muss man sich als Eltern Sorgen um die Hüften des Babys machen, wenn man eine Babytrage mit einer schmaleren Sitzfläche verwendet, zum Beispiel die Babytrage Original, unser ältestes Modell?

„Nein, da liegt ein Missverständnis vor – die Eltern brauchen sich deswegen nicht zu beunruhigen“, versichert Dr. Kendorf. „Die Sitzfläche in der Babytrage Original ist ausreichend breit für das kleine Kind, das außerdem noch eine Windel trägt. Doch es ist wichtig, die Anleitung zu befolgen und das Kind während der ersten fünf Monaten mit dem Gesicht zur Brust des Erwachsenen zu tragen.“

Nicholas Hoque, Kinderarzt

Nicholas Hoque ist Kinderarzt in einer Intensivstation für Neugeborene in London. In seiner Arbeit hat er viel mit Kindern zu tun, die zu früh zur Welt gekommen sind. Er ist ein großer Befürworter des engen Körperkontakts zwischen Eltern und Kindern. Dr. Hoque hatte sich bei uns gemeldet, und wir waren von seinem Wissen so beeindruckt, dass wir ihn fragten, ob er Interesse hätte, unsere Entwicklungsabteilung als medizinischer Berater zu unterstützen.

Dr Nicholas Hoque

Die Babytrage rettete den Urlaub

„Unser Sohn Barnaby war fünf Monate alt, als wir mit ihm Urlaub in New York machten. Wir hatten einen zusammenklappbaren Kinderwagen dabei und dachten, dass wir gut vorbereitet seien. Aber schon am ersten Tag wurde uns klar, dass wir etwas Besseres brauchten. Wir entschieden uns schließlich für die Babytrage Miracle von BabyBjörn und konnten damit die Stadt erkunden. Barnaby in der Trage zu haben, war nicht nur eine tolle Erfahrung, sondern rettete den ganzen Urlaub. Ich habe gestaunt, wie leicht er zu tragen war.“

Flexible Anwendung

„Unser Sohn ist ein neugieriger kleiner Kerl und saß gern mit dem Blick nach vorn, wenn er munter war. Wenn er dann müde wurde, drehten wir ihn um, damit er sich mit der Stirn gegen meine Brust lehnen und eine Weile schlafen konnte.“

Babytragen sorgfältig auswählen

„Bei der Arbeit erzähle ich den jungen Eltern, dass es gut ist, sein Kind oft und lange dicht am Körper zu tragen. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, die das belegen – besonders im Hinblick auf Stärkung der Bindung zwischen Eltern und Kind.

Eine Babytrage muss aber sorgfältig ausgewählt werden, um dem Kind den notwendigen Halt und eine sichere Stütze zu bieten. Das gilt in besonderem Maße für Neugeborene, deren Nackenmuskulatur noch schwach ist, und die daher eine Stütze brauchen, um den Kopf aufrecht zu halten und richtig atmen zu können. Gute Babytragen sind so geformt, dass Rücken, Nacken und Hüften des Kindes sich beim Tragen in einer optimalen Position befinden.“

Kein Zusammenhang zwischen Hüftdysplasie und Babytragen

„Ich behandele Kinder mit Hüftdysplasie und ich weiß, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass moderne Babytragen dieses schwerwiegende Problem verursachen.

Die Babytragen schützen darüber hinaus auch den Rücken des Elternteils, weil sie das Gewicht des Kindes richtig verteilen. Das ist wichtig, denn Frauen, die gerade eine Schwangerschaft hinter sich haben, leiden häufig unter Rückenproblemen. Mit einer guten Babytrage lässt sich dieses Risiko erheblich verringern.“

Es war eine so tolle Erfahrung, mit Barnaby in der Trage durch New York zu laufen, dass ich hinterher einen Brief an BabyBjörn schrieb, um mich zu bedanken. Daraufhin haben sie sich bei mir gemeldet, und nun kann ich mit meinem medizinischen Fachwissen zur weiteren Entwicklung beitragen.“