Unsere Geschichte

Björn Jakobson

"Eltern und Kulturen mögen unterschiedlich sein, aber alle Babys haben das gleiche Bedürfnis nach Nähe zu ihren Eltern. Darum ist es ein schönes Gefühl zu sehen, wie Säuglinge auf der ganzen Welt in BabyBjörn Tragesitzen getragen werden. Besonders freue ich mich darüber, dass heute so viele Väter ihre Kleinen tragen.”
Björn Jakobson, Gründer der BabyBjörn AB.

Es begann mit einem Babysitter
Auf seinen kleinen Neffen aufzupassen, kann für einen jungen Studenten ungeahnte Folgen haben. Für Björn Jakobson wurde es der Auftakt zu seinem Lebenswerk, der Firma BabyBjörn AB. Auf einer Reise in die USA Anfang der 60er Jahre sah Björn zum ersten Mal eine Babywippe und brachte sie für seinen Neffen Nisse mit nach Hause, auf den er schon öfter aufgepasst hatte. Nisse fand sofort Gefallen daran und liebte die Wippe so sehr, dass er sie bis zu seinem ersten Lebensjahr nutzte.

Da es zu dieser Zeit in Schweden keine Babywippen zu kaufen gab, gründete Björn zusammen mit seiner Schwägerin Elsa (Nisses Mutter) eine Firma, um ein entsprechendes schwedisches Produkt herzustellen. In dem kleinen Ort Gnosjö fanden sie dann eine Firma, die das Gestell fertigen konnte, während der Sitz aus eingekauften Stoffteilen genäht wurde. Die Produktion kam in Gang, aber der Verkauf lief sehr schlecht. Niemand wollte die Babywippe kaufen, bis Björn und Elsa auf die Idee kamen, Ärzte zu bitten, sie zu begutachten und zu bewerten. Die Gutachten waren sehr positiv – was auch zu mehreren Artikeln in schwedischen Tageszeitungen führte. Endlich gab es eine Nachfrage.

Der Babysitter wurde zu einem Erfolg in Schweden und im restlichen Europa. Im Laufe der Zeit fand er auch in den USA reißenden Absatz.

Hjärtenära – der erste Tragesitz
Der nächste große Meilenstein in der Geschichte der Firma kam Anfang der 70er Jahre. Neue Forschungen im Rainbow Babies and Children's Hospital in Cleveland, Ohio in den USA hatten gezeigt, dass eine frühe Bindung und ein enger Kontakt zu den Eltern von außerordentlich großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Neugeborenen sind. Dieses Wissen verbreitete sich schnell unter Kinderärzten auf der ganzen Welt. Am Karolinska-Krankenhaus in Stockholm begann Dr. John Lind schon früh damit, frischgebackene Eltern über die Bedeutung des körperlichen Kontakts für die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind aufzuklären.

Björn Jakobson, der zu dieser Zeit selbst drei kleine Kinder hatte, wurde von dem Wunsch der Kinderärzte inspiriert, dass Babys nahe am Körper getragen werden sollten. Er entwickelte einen Tragesitz, der den Eltern die Möglichkeit zu dem so wichtigen Körperkontakt mit ihrem kleinen Kind gab, während sie gleichzeitig die Hände frei haben konnten. Der Tragesitz wurde Hjärtenära (Herzensnah) genannt und mit großem Erfolg am vierten Kind der Familie Jakobson getestet.

Seitdem sind Millionen von Säuglingen während der ersten wichtigen Monate ihres Lebens von ihren Eltern nahe am Körper getragen worden. Im Laufe der Jahre haben wir beständig an der Entwicklung und Verbesserung unserer Tragesitze gearbeitet, immer in enger Zusammenarbeit mit medizinischen Experten und Eltern von Kleinkindern. Das hat das spezielle Design hervorgebracht, das die heutigen Modelle so bequem, einfach anzuwenden und klassisch stilrein macht.

"Für uns wird gutes Design immer zu gleichen Teilen eine Frage von Funktion und Attraktivität sein. Unser Design soll die schwedische Tradition von Innovation und Qualität widerspiegeln. Wir müssen auch das Klassische und das Modische miteinander kombinieren können, denn unsere Produkte sollen Eltern und Kinder eine längere Zeit ansprechen. 1996 brachten wir beispielsweise Tragesitze in schwarz heraus, weil wir der Ansicht waren, dass diese ein Renner werden könnten. Heute ist die Nachfrage nach schwarzen Tragesitzen immer noch hoch – dies ist ein Beispiel für unser langfristiges Denken.“
Lillemor Jakobson, Chefdesignerin bei BabyBjörn